Als wir als ganz junge und frische Eltern für unser erstes Kind Paten und Patinnen suchten (im schweizer Dialekt heissen sie Gotte und Götti), da wussten wir noch nicht, dass wir uns damit organisatorisch an Weihnachten überfordern würden.
Als dann 5 Kinder da waren und jedes 3 Paten hatte, verbrachten wir die Feiertage vorwiegend mit Einladungen und mit Besuchen bei Paten.
Es wurde einfach zuviel, so schön die einzelnen Besuche auch waren. Wir hetzten nur noch von Termin zu Termin, anstatt die Weihnachtszeit in Ruhe geniessen zu können.
Vor ein paar Jahren entschlossen wir uns deshalb zum Gotte-und Göttitag.
Meist ist der 3. Advent nun dieser spezielle Sonntag vor Weihnachten, wo wir zwischen 10.00 und 20.00 Uhr freudig jeden Besucher empfangen:-)
Manche bleiben länger, andere weniger lang.
Aber immer reichts für ein Getränk und für ein paar Weihnachtsgüezi.
Deshalb wurde gestern aufgeräumt und geputz und weihnächtlich geschmückt.
Die Englein freuen sich auf den umtriebigen Tag.
Die Geschenke warten auf ihre Empfänger.
Diese alte Waage ist noch von meinen Grosseltern, ein Schatz gefunden im Keller! Unser Haus hat Jahrgang 1928, was manchmal mühsam ist, aber manchmal eben auch eine Überraschung bietet!
Etliche Male füllte ich heute die Waagschale für den Besucherstrom...
...nun ist's wieder ruhig geworden...Güezi mag ich heute sicher keines mehr...lieber eine Essiggurke;-)
Gute Nacht
fünffach