Adventkalender

Sonntag, 24. April 2011

Ostern

Jede Gegend hat ihre eigene Tradition im Verzieren von Ostereiern.
Wir hier im Bernbiet, binden Kräuter auf die noch rohen Eier und färben sie dann im farbigen Sud.
Bei uns ist das seit ich denken kann ein Gemeinschaftswerk.
Meine Mutter kocht die Sude, Blauholz und Zwiebelschalen schon am Vortag vor, damit die Farbe kräftig genug wird.
Ich binde die Eier ein und sie kocht sie




Der Einfachheithalber binde ich die Eier in ganze Strümpfe ein, immer 6 zusammen, die dann auch leicht in den kochenden Sud gelegt werden können und noch wichtiger, alle zusammen auch wieder herausgehoben werden können. Früher, als wir jedes Ei einzeln eingebunden haben, ging manchmal auch ein Ei im Sud "verloren";-) 





Ein grosse Familie braucht auch viele Ostereier....schliesslich wollen wir schon am Karfreitag und bis Ostermontag Eier tütschen!
Philipp lacht immer sooo schön, wenn wir tütschen:-) Selber kann er es leider nicht, er zerdrück das Ei sofort in der Hand. Aber essen tut er sie gerne!


Ostercoktail





 Liebe Ostergrüsse
fünffach

Samstag, 23. April 2011

Knäufe

Und nun sind sie alle fertig und montiert....die Unikate :-)


Na ja, auf diesem Bild ist nur schwer zu erkennen, wie die Knäufe gemacht sind;-)


Ich habe sie mit weissem Fimo überzogen und jeden auf eine andere Art verziert. Weil, seien wir ehrlich, 9 gleiche Knäufe hätte ich nie hinbekommen und langweilig wäre es auch gewesen;-)


die rote "Schnecke" machte Nr.4, als ich gerade nicht am Platz war;-)




Die Schnecke zieht sich nun als "roten Faden" durch fast alle Knäufe.



Mein erster Versuch, ein Millefiori zu machen...





Noch ein Millefiori...

...aus den "Resten" gabs dann noch diesen Anhäger



 
 

Liebe Grüsse
fünffach

Mittwoch, 20. April 2011

Projekt Nr. 2

Hallo

Und hier sind die Bilder des zweiten grossen Projekts der letzten Wochen!
Schon lange träumte ich davon, unseren gedeckten Gartensitzplatz ein wenig zu verschönern. Wie immer und überall in unserem Haushalt galt die erst Proprotät dem Versorgen von Dingen, an die Philipp nicht herankommen sollte.
So sah es die letzen Jahre aus....


Ich träumte von einem alten Küchenbuffet, das viel Stauraum bietet, aber auch eine gewisser Romantik verströmen würde.
Immer wieder suchte ich im Internet nach geeigneten Möbeln, die erschwinglich waren und unserem Zweck dienen würden.
Per Zufall fand ich vor 4 Wochen ein Buffet mit transparenten Glasfenstern genau in der Grösse, die ich mir wünschte. Schnell war der Kauf perfekt, ich holte das Möbel ab ( dank Grossfamilienauto auch kein Problem;-)

Zuerst begann ich in der kleinen Garage mit Abschleifen des Kiefernmöbels...leider habe ich kein Bild auch keines aus der Garage ;-(  Zu gross war der Drang, endlich das Ding in Weiss zu sehen!!!

Hier aber ein Bild der Knäufe, welche in derselben Kiefernoptik gehalten sind, wie der ganze Schrank sonst auch.



Erst habe ich alles angeschliffen, dann mit dem Pinsel die erste Farbschicht aufgetragen. Es waren ganz schön viele Meter zu streichen;-)
Aber mit dem Pinsel erreichte ich nicht die Farbstruktur, die ich mir eigentlich erwünscht hatte. Also versuchte ich die zweite Schicht, natürlich schleifen vorher...mit einem Roller...
aber oh Schreck, wie ungleichmässig und wie sollte ich an die unzugänglichen Stellen kommen??

Ich durchforstete wieder einmal das Inet und stiess dabei auf eine Spritzpistole:-)
Per Zufall war diese dann sogar hier im Baumarkt zum Aktionspreis erhältlich; wie gemacht für mich!!

Also funktionierte ich die grosse Garage um in eine Spritzkammer:-) Rundum Plastikfolie, Scheinwerfer und Kabelrolle vervollständigten meinen Arbeitsraum!
Spritzen, schleifen, spritzen, trocknen lassen, schleifen, spritzen, trocknen lassen etc....

Das Ergebnis ist das eines Anfängers, mit etlichen Farbläufen, aber da ihr nicht zu genau hingucken könnt, seht ihr dies ja nicht!;-)
Von weitem sieht es ganz passabel aus:-)







Die Knäufe wollte ich nicht nur in weiss wieder anbringen, nein, sie sollten schon etwas besonders werden.
Im I-net fand ich dann auch ganz wundervolle...
aber ich wollte doch etwas Individuelles schaffen
Jeder etwas anders,
Jeder etwas eigenes
Jeder garantiert ein Einzelstück!

Was aus den Knäufen geworden ist, zeige ich euch später..

Liebe Grüsse
fünffach

Montag, 11. April 2011

Projekt Nr.1

Hallo ihr Lieben

Die letzten Wochen hatte ich gleich zwei grosse Projekte am Laufen. Das Erste nun fertige möchte ich hier jetzt vorstellen.

So sah unser Gemüsegarten aus. Die Aufnahme ist vom letzten Mai. Weil sich die Plattenwege immer mehr verschoben, musste ich sie eh neu legen. Ich hatte Amaranth in einer Ritze, den ich nicht mehr ausreissen konnte. Und jedes Jahr wurde der Stock grösser und grösser.


Im Februar zeichnete ich dann etliche Varianten, wie ich den Gemüsegarten etwas interessanter gestalten könnte. Und immer wieder kam ich auf den klassischen Klostergarten. In der Mitte ein Kreis und vier Beete drumherum.

Vorletzten Samstag hatte ich dann den ganzen Tag frei, um im Garten zur werkeln. Frank schaute zu Philipp und Küche und bei traumhaften Wetter machte ich mich freudig ans Werk. Nr. 3 kam immer wieder zu mir, um ein bisschen zu helfen und mich zu unterhalten. Ohne seine Hilfe wäre ich trotz des grossen Zeitfensters von einem Tag nie so weit gekommen.
Den Weg am Frühbeet, oder Couche wie wir im Bernbiet sagen habe ich mit den rechteckigen Steinen neu gelegt und gleich ein Stückchen breiter.
Ewig lange dauerte es, bis ich die Mitte des undförmigen Gartens ermittelt hatte. Es hat fast nirgends einen rechten Winkel und so konnte ich nur die Diagonalen als Schnittpunkt brauchen. Mit den Y-Steinen versuchte ich dann den Mittelkreisweg zu legen. Die Steine sind recht schwer! Kniend immer wieder umlegend verbrachte ich lange Zeit mit ihnen...um dann eine Woche später feststellen zu müssen...so geht es gar nicht!

Wie auch immer abends war das Stück Land mit Kompost vermischt und gefräst, ein Weg fertig gelegt, die anderen Weg gekennzeichnet.



Unter der Woche hatte ich dann nur kleine Zeitfenster von 2-3 Stunden, wo ich aber dank des schönen Wetters immer wieder weiterarbeiten konnte.

Und dann am letzten Samstag kam der grosse Endspurt!
Der Kreis in der Mitte brachte mich an meine Grenzen. Weil ich keinen Kies hatte (warum eigentlich nicht, fragte ich mich andauernd bei Verlegen der Steine!!!) wurde alles viel aufwändiger.
Die Steine wollten einfach keinen Kreis mehr bilden...*grr* irgendwann musste ich mich mit dem Resultat zufrieden geben, auch wenn ich nicht begeistert bin.




Die Heckenkirsche "lonicera" habe ich schon vor Wochen gekauft und wusste natürlich damals noch nicht, wie viele ich denn wirklich brauchte. 



Also verteilte ich die Lonicera so gut es ging und werde nun Stecklinge daraus ziehen und in ein bis zwei Jahren, wird sich dann wenn ich Glück habe eine geschlossenen Hecke bilden.

Nun weiss ich noch nicht so recht, wie ich die "Vierecke" bepflanzen soll. In Reihen oder in Bögen oder??
In der Mitte wächst hoffentlich gut an die Austin-Kletterrose James Galway

Es ist so schön, etwas geleistet zu haben, das dann auch sichtbar ist und bleibt!

Liebe Grüsse
fünffach


Dienstag, 5. April 2011

Zwei Stunden sind ja so schön!!

Letzte Nacht wurden mir mehrmals zwei Stunden Schlaf am Stück geschenkt:-) Und schon fühle ich mich viel fitter und wacher!

Die Frühlingsbilder der Tulpen vom Sonntag passen deshalb auch gut zu meiner Stimmung...es geht aufwärts!








Die Schilder sollen beim Jäten helfen, dass ich nicht versehentlich was wegrupfe!
Der Stiel ist aus einer Velospeiche, die ich gebogen habe, das Schild aus Tafelfolie von BB, auf ein altes laminiertes Dokument geklebt, ausgeschnitten, mit Öse versehen und fertig!





Liebe Grüsse
fünffach

Montag, 4. April 2011

fast schlaflos

...waren die letzten Nächte für mich...
Es gibt immer wieder Phasen, wo Phililpp sehr schlecht schläft. Das heisst, er wird jede Stunde wach, weint, schreit oder ruft nach mir. Das geht ganz schön an die Substanz. In all den Jahren haben wir noch nicht herausgefunden, wie wir die Nächte beeinflussen können. Es liegt nicht an der Essensmenge am Abend, ob wenig oder viel...es liegt nicht an der Bewegung am Tag vorher, ob wenig oder viel...es liegt nicht an der Stimmung beim zu Bett gehen, ob lustig oder ruhig...

...es ist immer wieder anders...und das ist das Einzige, das sicher ist!
Und es ändert sich immer wieder...von schlechten zu guten Nächten, von guten zu schlechten Nächten.






Liebe Grüsse
fünffach