Adventkalender

Dienstag, 31. August 2010

Lieblingsgerichte

Sonntag ist der einzige Tag, wo nichts Schnelles auf den Tisch darf. Am Sonntag erwarten alle ein richtig feines Nachtessen, da das Mittagessen meist etwas dürftig ausfällt. Viele Sonntagsgerichte haben wir allerdings nicht! Die Liste mit den Essen, die alle 7 gerne haben, ist leider nur kurz. Nr. 1 isst alles, Nr. 2 keinen Schinken und keinen Käse, ausser geschmolzener Mozarella!und praktisch kein Gemüse, Nr. 3 möchte am liebsten jeden Tag ein grosses Stück Muskelfleisch ( Würstchen gelten als vegetarisch...) Nr. 4 liebt Gemüse, aber nicht so sehr Fleisch, nimmt meist nur die Sosse und Nr. 5 würde sich wohl nur von blossen Teigwaren ernähren...Mama und Papa sind nicht soooo wählerisch, ich mag keinen Fisch und keine Pilze, liebe aber alle Gemüse, Papa mag fast alle Gemüse und natürlich Fleisch.

Letzen Sonntag gabs selbstgemachte Pizza:-)

Eine Hälfte mit Salami, eine Hälfte nature
Den Teig mache ich immer selber:


1'000g Halbweissmehl
1 Würfel Hefe
3 Kaffeelöffel Salz
6 dl warmes Wasser
4 Esslöffel Rapsöl und
viele italienische Kräuter

der Teig reicht für zwei Backbleche
auswallen
mit Senf und Tomatenpüre bestreichen
Salami auf je eine Hälfte legen
1 Glas selbstgemachtes Sugo auf beide Pizzen verteilen,
im Sommer lege ich gerne auch noch Tomatenschnitze drauf
Mozarellastücke regelmässig verteilen
Reibkäse darüberstreuen
und würzen mit Pizzagewürzmischung

mhh...da werden bereits Nasen an der Backofenscheibe plattgedrückt.
"Wann gibts Essen???"



 Es dauert dann aber noch sicher mehr als eine halbe Stunde, weil die Pizza erst noch etwas ruhen muss, damit der Teig nochmals aufgehen kann.
Aber danach gibts kein Halten mehr und deshalb habe ich leider auch kein Bild der fertigen Pizza schiessen können... zu gross der Hunger der "Meute"!

Mittwoch, 25. August 2010

"Villa Philipp"

In unserem Garten steht ein altes Kinderspielhäuschen, welches mir noch mein Vater für seine Grosskinder gezimmert hat. Ein Unikat sozusagen. Einmalig ist wohl auch sein Zerfall...wir haben nie etwas daran gemacht *schäm* Als dann Wasser ins Innere drang, weil die Dachbalken durchgefault waren, mussten wir etwas unternehmen. Frank machte neuen Dachpappe aufs Dach und Tochter Nr. 1 räumte das ganze Gerümpel raus...


Soviel wie möglich stopfte ich in einen grossen Kehrichtsack, alte Kissen, alte Seile, halbe Spielzeuge, ein Puppenschuh...etc...
Behalten können wir den Holztisch, ein paar Stühle und Decken.



...ohne Worte...



Philipp legt sich so gerne in Betten... überall muss er schnell reinschlüpfen, sich zudecken und so tun, als ob er schlafen würde. Wenns mehr als 5 Sekunden sind, dann ist's schon lang...für ihn reicht es:-)
Deshalb war von Anfang an klar, dass er ein Bett in seiner Villa haben muss.
Wie gut, dass ich mich manchmal von Dingen nicht trennen kann! Ein kurzer Griff in seinen Schrank und ich hatte passende Bettwäsche für sein Zweitbett gefunden:-) Jahrelang schliefen alle Kinder in dieser Clownbettwäsche, bis ich sie nicht mehr sehen konnte!



Der Puppenpapa sieht sofort die Flasche und das Bäbi kommt voll auf seine Kosten.



und dann rein unter die Decke,
auch wenn er die Beine nicht ausstrecken kann...was spielt das für ein Rolle?



Allzuviel Platz ist nicht für zwei Personen, aber wenn wir die Luft anhalten, dann sollte es schon gehen, oder?


Abendsonne

Was gibt es friedlicheres als die untergehende Sonne mit ihrem warmen Licht?

Wie dumm nur, dass wir am Fusse einer kleinen Berges wohnen, wo die Sonne lange bevor es dunkel wird hinter Tannen verschwindet. Und bei meinem Blumengarten wirft das Haus schon am späten Nachmittag seinen Schatten über die Blumen, also keine Chance auf diese stimmungsvollen Bilder...

Nur ein kleiner Zipfel unserer Grundstückes, dort wo das Kinderspielhäuschen steht, ja dort gibts bei leicht bewölktem Himmel dann manchmal dieses besondere Licht.



Abendsonne in der "Villa Philipp"

 und Blumenschmuck





Der Puppenpapa gönnt sich im eigenen Bett schon längst seinen Schönheitsschlaf;-)

Am Nachmittag allerdings hatte er alle Hände voll zu tun, mit seinem Bäby oder "Büssi" wie er es auch manchmal nennt...und etwas später durfte ich dann das Bäbi aus dem Pool vor dem Ertrinken retten...



"Schluck" sagte er und gab ihm nochmals den Schoppen:-)





Einmachen mit "Weck"


Vor langer Zeit hatte ich einen Traum...ein Kellerregal gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten in Gläsern. Mich faszinierte die Technik des "einweckens" wie das Einmachen in die Gläser der Firma "Weck" auch genannt wird. Tiefgefrorene Lebensmittel mussten immer erst aufgetaut werden und sowieso hatte ich damals eher Pech mit den Gefrierschränken. Mal war lange Stromausfall, alles futsch, was nicht sofort gegessen werden konnte, ein anderes Mal zog der Nachbar den Stecker raus, um seine Bohrmaschine reinzustecken...und vergass danach meinen Gefrierschrank wieder einzustecken. Wieder alles futsch....

Mit den Einmachgläsern würde mir das nicht mehr passieren, da war ich mir sicher.
So einfach wars dann aber trotzdem nicht...schon etliche Gläser haben sich seither nicht richtig verschlossen und wenns dann so komisch säuerlich aus dem Keller duftete und alle fragten, ob ich einen Kehrichtsack mit Windeln lagere...ja dann war wieder ein Glas hinüber.
Nachdem ich vor zwei Jahren ca. 15 Gläser mit Gemüse wegwerfen musste, wurde mir der Aufwand zu gross. Auch fehlt mir die Zeit, um ein Kellerregal mit Gläsern zu füllen und unsere neuer Gefrierschrank piiiiiiiipst bei offener Tür und hält locker 6 Stunden ohne Strom durch...

Was ich aber immer noch mache ist "Sugo". Dazu kaufe ich 15-20 kg 2.Wahltomaten beim Biobauern. Sofortiges einwecken ist dann Pflicht, weil 2.Wahltomaten nicht mehr gerne aufeinander liegen...
Letztes Wochenende war dann wieder Tomatenabend...


Im Wecktopf mit Thermostat und Zeituhr und "Häneli" zum Ablassen des heissen Wassers



Anschreiben brauche ich die Gläser nicht...sie werden im nächsten Sommer schon wieder leer im Schrank auf eine neue Füllung warten.

Dienstag, 10. August 2010

Wangerooge

Durch glückliche Umstände konnte ich mit den drei Töchtern 6 Tage Ferien auf Wangerooge in Norddeutschland machen. In die Ferien zu fahren ist mit einer Grossfamilie inkl. Autisten nicht jederzeit möglich. Das letzte Mal waren wir vor 5 Jahren in Frankreich am Meer.
Und nun fuhren die Mädchen und ich mit der Bahn 1000 km und 17 Stunden von hier nach Wangerooge! Ein bisschen verrückt aber es lohnte sich auf jeden Fall!
Wir besuchten die Patentante von Nr.4, welche dort für die Sommersaison in einem Café arbeitet. Sonst wären wir ja nie auf so eine Idee gekommen.

Wangerooge ist eine kleine Insel in der Nordsee von Deutschland, in Ostfriesland und nur wenige km2 gross.
Autos gibts keine und von jeder Ferienwohnung aus, ist der Strand in ein paar Minuten zu erreichen.
Erst gings für uns durch die Einkaufstrasse...


dann folgte schon der erste Blick auf den Strand



oh wie schön!!



Trotz Hochsaison und ausverkauften Strandkörben wirkt der Strand keineswegs überladen.



Abends scheint die Sonne um Stunden länger, als hier bei uns zu Hause :-)



Bei "schlechtem" Wetter steigen viele Urlauber auf die Fahrräder und umfahren die ganze Insel in kurzer Zeit.



Das Wattenmeer ist beeindruckend. Die Pflanzen erobern sich immer wieder Teile der Küste. Erst kommen die niederen Pflanzen, welche Salzwasser zum gedeihen brauchen und nach und nach siedeln sich dann weitere Pflanzen an.


Das Ende dieses Standes lässt sich fast nur erahnen...



Das Wetter ändert schnell und schon scheint wieder die Sonne :-)



und ein letztes Bad im Meer, bevor wir schon wieder heim müssen.

Donnerstag, 29. Juli 2010

offene Regenschleusen

Die Wolkenschleusen wurden schon in den sehr frühen Morgenstunden geöffnet. Dummerweise war die Regenfassung auf dem oberen Balkon noch offen. Und wenn das Fass voll ist und trotzdem noch Regen reinfliesst, dann überläuft der Balkon und der ganze Eingangsbereich wird überflutet. Das musste ich schnellstens beheben. Dummerweise ist der Balkon bei Philipps Zimmer und er ist gerade nach 1 Stunde quängeln wieder eingeschlafen...also schleiche ich rein, suche im Finstern die Rollladenstange und drehe vorsichtig hoch. Regenfassung schliessen, reinschlüpfen und Rollladen wieder leise runterlassen. Geschafft, er ist nicht aufgewacht:-)

Den ganzen Tag über gabs immer wieder sehr heftigen Niederschlag, einmal auch kurz kleine Hagelkörner. Wie gebannt stehe ich dann am Fenster und hoffe, dass nichts zerstört wird. Garten ist ein Outdoorhobby, ich weiss...aber in solchen Momenten wünsche ich mir, alles schnell überdachen zu können!

Nein, ein sanfter Landregen ist das nicht!


Nicht das Meer, nur der Pool im Garten ;-)


...einsamer Schwimmer...




Hagelkörner zaubern Krönchen ins Wasser!



"reissender Fluss" auf den Gartenplatten


Das Regenrohr mag bei so viel Dachwassser die Mengen nicht schlucken und das Wasser macht verkehrte "Wasserfälle", also von unten nach oben. Wasser sucht sich seinen Weg...


Oliver zog mit der Kamera los, um Bilder des renaturierten Ausgleichsflüsschens zu machen. Normalerweise ein Rinnsal, nur ca 20cm hoch. Heute aber schwoll er zu ungeahnten Grössen an. Mein Sohn schickte das Bild zu sf.tv und es wurde eingestellt....:-) Den ganzen Nachmittag stand sein Name darunter!

Mittwoch, 28. Juli 2010

Das Wetter weiss nicht so genau, ob nun die Sonne scheinen soll, oder ob es doch besser wäre, wenn nochmals regnen würde...
Ideal um am PC die Fotos der letzten Tage zu sichten...

Tischdeko auf dem Gartentisch
Manchmal lagern auch Haargummeli, Schwimmbrillen oder Handys in der Deko



Wegwarten, ich liebe dieses Blau! Nur ist sie leider nichts für Langschläfer...jetzt in den Ferien ist sie manchmal schon verblüht, wenn ich endlich zum Giessen raus komme.


Auch auf der Vorderseite des Hauses (Abendsonne) wächst die Glockenrebe an den Rankhilfen, die mein grosser Sohn und ich im Frühling zusammen gebaut haben. Ich habe auch Wicken und Prachtwinden gesetzte, aber die Glockenrebe schlängelt sich am schönsten um die filigranen Drahtkreise.

Die Wicken sind im unteren Drittel leider schon sehr braun geworden. Durch die Hitze auf der Westseites des Hauses, hatten sie wohl an manchen Tagen zu wenig Wasser.

Die Blumenkästen, ebenfalls Westseite haben auch sehr unter der Hitze und zeitweiligen Trockenheit gelitten, obschon ich oft zwei Mal am Tag gegossen habe. Die Petunien sind leider nun oben etwas verkahlt. Von links gesehen gehts ja noch, aber von rechts....

Deshalb habe ich sie nun etwas geschnitten, etliche Triebe rausgenommen und auch in der Länge gekürzt. Bin nun gespannt, wie sie sich weiterentwickeln...Ich hoffe sehr, dass sie oben wieder neu treiben.


Im Garten blühte die "Madam le coultre" gerade mit nur einer Blüte. Da ich sie aber erst im Juni gesetzt habe, hoffe ich einfach auf nächstes Jahr! Die Berufsblümchen geben ihr jedenfalls etwas Unterstützung. Das Rankgitter ist übrigens ein altes Türabsperrgitter, welches schön verwittert ist, weil wir es auch draussen benutzen mussten.